Blickpunkt
BlickPunkt
Gesprächszeit sinnvoll nutzen (Ausgabe 11/2010)

Weil Sinn und Nutzen des Smalltalks von jedem anders empfunden werden, und er deswegen relativ ist, kann er zu Beginn eines Gesprächs durchaus auf ein Minimum begrenzt werden.

Gerade so, dass man nicht »mit der Tür ins Haus fällt«. Mit Smalltalk kann das Gespräch dann beendet werden – in lockerer Stimmung und vor allem zeitlich steuerbar. Er darf keinesfalls zum Hauptthema werden. Wer sich auf sein Gespräch entsprechend vorbereitet, hat es sowohl zeitlich als auch thematisch im Griff. Der Erfolg eines solchen Gesprächsverlaufs besteht nun darin, die wesentlichen Botschaften ausgetauscht zu haben. Und der Gesprächspartner schätzt, dass ihm keine Zeit gestohlen wurde. Solche Führungskräfte und Verkäufer haben mehr Zeit, Erfolg und Freude an der Arbeit – und genau so werden sie von ihrer Umgebung erkannt und anerkannt. Versuchen Sie es!

 

Interessenausgleich (Ausgabe 10/2010)

Durch die »richtigen« Fragen bekommt er immer mehr Informationen, die er mit den Interessen seines Unternehmens abstimmen und in das Gespräch einbringen kann.

In keiner Phase des Gespräches denkt er an den Auftrag. Es geht ihm nur um seinen Kunden. Weil er Einwände von Vorwänden unterscheiden kann, erkennt er in Einwänden versteckte Kundenwünsche und damit Kaufsignale. So führt er das Gespräch bis zum Abschluss, oftmals mit einem erfreulichen Preis. Der Erfolg ist eine Folge seines auf den Kunden bezogenen Verkaufsgespräches. Zugegeben, es gelingt nicht immer – aber jeder Versuch lohnt. Probieren Sie es!

 

Erfolg mit Tagesbesprechungen (Ausgabe 08-09/2010)

Zu 2.: Werden alle Angebote fertig? Bekommen wir heute den Auftrag für den Messeprospekt?
Zu 3.: Es ist vielleicht nicht immer angenehm, wenn jemand erkennen muss, dass er feststeckt. Allerdings werden auf diese Weise Probleme rechtzeitig angesprochen, und die gesamte Gruppe sucht nach einer Lösung.

Aus allen diesen Engpässen und Hindernissen werden Schlüsse gezogen. Auf diese Weise ist es möglich, die Arbeitsabläufe im Unternehmen stetig zu verbessern und die Fehlerquote zu senken. Einerseits soll sich die Tagesbesprechung nicht ausdehnen, andererseits ist es notwendig, schwierige Fälle gründlich zu besprechen. Teilnehmen werden an diesen Besprechungen alle Beschäftigten, die Verantwortung tragen. Der Unternehmer oder eine Führungskraft leitet sie. Eine gute Tagesbesprechung fördert die Zusammenarbeit der Gruppen, die Gruppenintelligenz, eine klare, eindeutige Kommunikation sowie wirtschaftliches Produzieren. Probieren Sie es aus!

Ihr Manfred Flügge

 

Preisverhandlungen (Ausgabe 07/2010)

Wie häufig ist eine der ersten Bemerkungen des Einkäufers: »Da sind doch bestimmt noch 5 % drin.«
»5 %« klingt nicht besonders viel; jedoch vom Umsatz gerechnet sind es immerhin stolze 550 Euro. Der ahnungslose Verkäufer, der unbedingt diesen Auftrag haben will und sofort zustimmt, verschenkt mal eben mehr als die Hälfte des Gewinns. Er wird darin bestätigt, wie schwer Verkaufen in dieser Zeit ist. Ist das sinnvoll?

Der informierte Verkäufer kennt diese Tücke und wird seinen Preis mit guten Argumenten emotional und selbstbewusst verteidigen. Ein gutes Verkaufsgespräch kann anregend und spannend sein. Selbst wenn der Verkäufer seinen Preis nicht komplett durchsetzen kann, hat er mehr Gewinn und vor allem an Statur gewonnen. »Alles Theorie«, sagen Sie? Das stimmt, denn der Gedanke geht der Tat voraus. Die Teilnehmer meiner Workshops und Seminare behaupten das teilweise ebenfalls. Wenn sie es dann selbst probieren, werden sie meistens eines Besseren belehrt.

Ihr Manfred Flügge

 

Ziele erreichen (Ausgabe 06/2010)

Um den Erfolg der beschlossenen Maßnahmen nicht zu gefährden, ist neben der notwendigen Beharrlichkeit der Führungskräfte vor allem gute Menschenführung unerlässlich. Eine wesentliche Führungsaufgabe besteht darin, den Mitabeitern den Sinn der geplanten Veränderung klarzumachen. Nur wenn diese Menschen einen Sinn in einer Aufgabe erkennen und die Wichtigkeit erfassen können, nur dann werden sie motiviert. Auf dieser Basis sind sie bereit, sich auf die neuen Dinge einzulassen. Wir werden von Dingen motiviert, die uns wichtig sind. Wer im Ungewissen gelassen wird und Angst bekommt, ist blockiert und wird keinen Finger rühren. Der Umgang mit Menschen, die Neues erproben sollen, erfordert Geduld und dauert seine Zeit. Erfreulicherweise ist dieser Aufwand relativ, weil der informierte Beschäftigte Vertrauen in seine Vorgesetzten und schließlich auch in seine neue Umgebung gewinnt. Der Unternehmenskultur tut es gut.
Ich freue mich über Ihre Meinung.

Ihr Manfred Flügge

 

"Wenn der Mensch in Ordnung ist ..." (Ausgabe 11/2009)

Auf der Rückseite des Blattes war ein Mensch abgebildet. Den hab ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war auch die Welt in Ordnung,“ sagte das Mädchen, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt.
(Quelle unbekannt)

Wenn der Mensch in Ordnung ist, ist die Welt in Ordnung.
Hören wir uns im Freundeskreis oder unter Kollegen um, finden sich wohl ziemlich alle in Ordnung. Im Laufe ihres Lebens sammeln Menschen Erfahrungen. Diese Erfahrungen prägen das Leben auf unterschiedliche Weise. Unser Ziel muss sein, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, indem wir unsere individuellen Vorstellungen zu verwirklichen versuchen. Diese Menschen sind mit sich zufrieden, sind in Ordnung. Es stimmt: Wenn der Mensch in Ordnung ist, ist die Welt in Ordnung. Probieren Sie es aus, es lohnt sich.

Ihr Manfred Flügge