Arbeitskreis
Zwei Fachzeitschriften fragen aktive Geschäftsführer nach Ergebnissen.
Der Druckspiegel:
„Seit wann sind Sie Mitglied der Strategiearbeitskreise Erwin Seyfarth’s und wie war damals Ihre Befindlichkeitslage?“

Ralf Lokay: Ich bin seit 1999 Teilnehmer einer Seyfarth-Strategiegruppe. Über die Managerschule von Herrn Seyfarth habe ich von den Arbeitskreisen erfahren. Als junger Unternehmer hatte ich den Mut, meinen Eltern die Druckerei abzukaufen. Jetzt brauchte ich dringend Menschen, mit denen ich mich austauschen konnte.

Thomas Fleckenstein: Ich bin seit 1996 Teilnehmer einer Seyfarth-Strategiegruppe. Vier Jahre zuvor hatte ich mit 20 Jahren nach dem Abitur eine eigene Druckerei gegründet und das dringende Bedürfnis mich strategisch gezielt weiter zu entwickeln.

 

„Was waren Ihre Beweggründe, in diesen Arbeitskreisen aktiv zu werden?“

Ralf Lokay: Unser Familienunternehmen war seinerzeit sehr verschlossen und nicht bereit, sich mit anderen Kollegen auszutauschen. Über die eigene Strategie wollte man schon gar nicht sprechen. Dies wollte ich ändern. Ich wollte mit erfahrenen Kollegen über meine Strategie reden, um meine eigene Wettbewerbsfähigkeit laufend zu verbessern.

Thomas Fleckenstein: Der konkurrenzlose, offene und transparente Austausch innerhalb der Gruppe und ein Telefongespräch mit Herrn Seyfarth hatten mich überzeugt. Einer meiner damaligen Kunden, ein erfolgreicher Apotheker und Marktführer in seiner Region, beschrieb mir das Geheimnis seines Erfolges durch die Teilnahme an einer vergleichbaren Strategiegruppe. Was für Apotheker gut ist, kann für Druckereien nicht falsch sein…

 

„Inwiefern sehen Sie sich in Ihrer Teilnahme-Entscheidung bestätigt?“

Ralf Lokay / Thomas Fleckenstein: Die Teilnahme am Arbeitskreis hat uns persönlich und geschäftlich weiter gebracht. Die Arbeit am Unternehmen hat eine Struktur und den wichtigen roten Faden bekommen. Die Reflexion der Gruppe ist auch ein wichtiger Input. Wir haben außerdem gelernt, dass Erfolg noch keinem zugeflogen ist, sondern immer das Resultat von Arbeit ist.

 

„Können Sie uns beispielhaft Ergebnisse bzw. Erfolge der Arbeitskreistätigkeit benennen?“

von 60 Beschäftigten, die mehrheitlich den Vorteil der Ausrichtung auf den Kundennutzen erkannt hat und auch mit trägt.

Ralf Lokay / Thomas Fleckenstein: Das Ziel der Marktführerschaft war am Anfang der Teilnahme noch vermessen; heute ist es für unser Unternehmen in speziellen Segmenten greifbar. Der Lernerfolg entsteht aber auch durch die Offenheit der Gruppe und den intensiven Berichten der Erfolge und der Misserfolge.

 

„Aus welchen Gründen würden Sie Unternehmer-Kollegen die Teilnahme an den Strategiearbeitskreisen nach Erwin Seyfarth empfehlen?“

Begleitung in der persönlichen EKS-Förderung. Da Erwin Seyfarth aus der Branche kommt und sich ausschließlich auf die Entwicklung der Druckindustrie konzentriert, verfügt er über vorausschauendes Beurteilungsvermögen und liefert mit der EKS gleich entsprechende Rezepte dazu.

Ralf Lokay / Thomas Fleckenstein: Wer sein Unternehmen immateriell weiter entwickeln möchte, ist hier richtig. Unsere Erfahrung ist, dass auch heute noch viele Druckereien sehr technisch geführt werden. Viele schauen, was kann ich herstellen, statt zu fragen, für wen kann ich es herstellen und welchen Nutzen kann ich meinem Kunden damit bieten. Die Zukunft der weiter diversifizierenden  Branche liegt in der immateriellen Weiterentwicklung und speziellen Kundenlösung, und nicht im weiteren Ausbau von Produktionskapazitäten.

 

„Aus welchen Gründen würden Sie Unternehmer-Kollegen die Teilnahme an den Strategiearbeitskreisen nach Erwin Seyfarth empfehlen?“

Begleitung in der persönlichen EKS-Förderung. Da Erwin Seyfarth aus der Branche kommt und sich ausschließlich auf die Entwicklung der Druckindustrie konzentriert, verfügt er über vorausschauendes Beurteilungsvermögen und liefert mit der EKS gleich entsprechende Rezepte dazu.

Ralf Lokay / Thomas Fleckenstein: Wer sein Unternehmen immateriell weiter entwickeln möchte, ist hier richtig. Unsere Erfahrung ist, dass auch heute noch viele Druckereien sehr technisch geführt werden. Viele schauen, was kann ich herstellen, statt zu fragen, für wen kann ich es herstellen und welchen Nutzen kann ich meinem Kunden damit bieten. Die Zukunft der weiter diversifizierenden  Branche liegt in der immateriellen Weiterentwicklung und speziellen Kundenlösung, und nicht im weiteren Ausbau von Produktionskapazitäten.

www.druckpr.de
www.lokay.de

 

Die Redaktion der Fachzeitschrift
„Der Siebdruck & Digitaldruck“
sprach mit zwei Teilnehmern über ihre Erfahrungen im „Strategiearbeitskreis der Druckindustrie“.

Kennzahlen aber auch Freundschaften entstanden. Mit Freude und Erwartungen fahre ich zweimal im Jahr zu unseren Treffen, und komme jedes Mal mit Ideen und Motivation zurück.“                                                             www.mussack.net

Michael Nowak (53) lernte Erwin Seyfarth 1999 bei einem dreitägigen Crash-Kursus über Druckerei-Management kennen, den dieser viermal im Jahr veranstaltete. Nach dem ersten Kursus buchte Nowak auch die restlichen drei Seminare. „Es ging um: Unternehmens-strategie, Marketing, Verkauf, Führungsgrundsätze, Management (Krise, Zielkosten) und so weiter. Außerdem wurde die EKS-Strategie nahe gebracht. Diese Seminare haben mir sehr viel gebracht, auch weil ich branchenfremd war“, erinnert sich der Geschäftsführer der NINO Druck GmbH aus Neustadt an der Weinstraße.

Im März 2000 besuchte er erstmals einen Arbeitskreis und trat 2001 seinem jetzigen Cluster bei. „Ich nehme am Arbeitskreis teil, weil ich in ungezwungener Atmosphäre mit Kollegen alle Fragen diskutieren kann und entscheidende Hilfen und Antworten ohne einen Konkurrenzgedanken bekomme. Außerdem sieht man dabei seine eigene Firma aus einem anderen Blickwinkel. Und Erwin Seyfarth ist ein hervorragender Fachmann, was die Druckindustrie angeht, und ein hervorragender Moderator“, erzählt Nowak und fügt an: „Ich habe es bis jetzt nicht bereut, meine kostbare Zeit für diesen Arbeitskreis zu opfern; im Gegenteil gewinne ich immer etwas.“                                                                  www.ninodruck.de

 

Quelle: Fachmagazin „Der Siebdruck & Digitaldruck“, September 2009