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Logistik & Kosten

Frachtkosten unter der Lupe: Was der PaperConnect-Frachtmanager leistet

Die Palette ist gedruckt, konfektioniert, verpackt — und muss zum Kunden. Für viele Druckereien beginnt genau hier eine schwer kontrollierbare Kostenstelle: die Fracht. Rechnungen, die kaum jemand Zeile für Zeile prüft, Vergleichspreise, die fehlen. Ein Werkzeug aus dem Hause PaperConnect setzt an dieser Stelle an. Wir ordnen ein, was es konkret tut.

Stückgut- und Paketversand gehört im Akzidenzdruck zum Alltag, ist aber selten transparent. Frachtrechnungen setzen sich aus Gewichtsklassen, Zonen, Palettenpreisen sowie Maut- und Dieselzuschlägen zusammen — Positionen, die im laufenden Betrieb kaum jemand kontrolliert. Das Ergebnis: Es wird gezahlt, ohne genau beziffern zu können, ob die Konditionen marktgerecht sind.

Das eigentliche Problem ist nicht der einzelne Preis, sondern der fehlende Vergleichsmaßstab. Wer seine Frachtkosten nicht messen kann, kann sie auch nicht steuern.

Was der Frachtmanager ist

Der Frachtmanager ist eine der Leistungen von PaperConnect, einem auf Einkauf und Logistik der Druck- und Papierbranche spezialisierten Dienstleister. Er ist kein reines Buchungs- oder Versandtool, sondern eine Kombination aus drei Bausteinen: einer Analyse der Ist-Situation, Unterstützung bei der Verhandlung und einer automatisierten Kontrolle der Frachtrechnungen. Ergänzt wird das durch einen Kalkulator, der Frachtkosten bereits bei der Auftragskalkulation greifbar macht.

FRACHTMANAGER — LEISTUNGSBESTANDTEILE

Quelle: paperconnect.de · Stand Juni 2026
Sendungsprofil
Analyse der bestehenden Sendungen auf Optimierungspotenzial
Verhandlung
Individualkonzept für die eigene Verhandlung — oder Delegation an PaperConnect samt dessen Einkaufsnetzwerk
Rechnungsprüfung
Automatischer Abgleich jeder Position mit den hinterlegten Konditionen; Abweichungen werden protokolliert
Geprüfte Positionen
Gewichtsklassen, Zonen, Palettenpreise, Maut- und Dieselzuschläge
Frachtpreiskalkulator
Frachtkosten schon in der Auftragskalkulation beziffern
Anbieterwechsel
Nach Angaben des Anbieters nicht zwingend erforderlich

Wie der Ablauf gedacht ist

Am Anfang steht das Sendungsprofil: PaperConnect bereitet die eigenen Versanddaten auf und stellt sie marktgerechten Vergleichswerten gegenüber. Daraus entsteht entweder ein Konzept, mit dem die Druckerei selbst in die Verhandlung mit ihren Logistikdienstleistern geht — oder sie überlässt diese Gespräche PaperConnect. Sind die Konditionen einmal auf dem angestrebten Niveau, übernimmt die Software die laufende Kontrolle.

Schritt 1Sendungsprofil & Analyse
Schritt 2Verhandlung — selbst oder delegiert
Schritt 3Laufende Rechnungskontrolle

Parallel dazu erlaubt der Frachtpreiskalkulator, die zu erwartenden Frachtkosten bereits bei der Angebotskalkulation einzurechnen — also bevor der Auftrag überhaupt im Haus ist.

Ohne Prüfung

Die Frachtrechnung kommt, die Summe wird bezahlt. Ob Gewichtsklasse, Zone und Zuschläge korrekt sind, prüft im Tagesgeschäft niemand.

→ Kosten ohne Vergleichsmaßstab

VS

Mit Abgleich

Jede Position wird automatisch gegen die vereinbarten Konditionen gehalten. Abweichungen werden protokolliert, bevor sie zur Gewohnheit werden.

→ Kosten mit Kontrolle

bis 50%
mögliche Senkung der Fracht- und Paketkosten — Angabe des Anbieters, stark abhängig von der Ausgangslage
0
erzwungene Anbieterwechsel — der bestehende Dienstleister kann bleiben
jede
Rechnungsposition wird automatisch gegen die Vereinbarung abgeglichen

Einordnung ins PaperConnect-Ökosystem

Der Frachtmanager ist eines von mehreren Modulen. Daneben stehen unter anderem der Einkaufsmanager Papier (Benchmarking des Papiereinkaufs), die Einkaufsallianz (gebündeltes Einkaufsvolumen vieler Betriebe), die Papieragenten und der Altpapiermanager (Entsorgung als Wertschöpfungsfaktor). Der gemeinsame Nenner ist immer derselbe:

Der Frachtmanager überträgt dieses Prinzip vom Papiereinkauf auf die Logistik. Zur Einordnung gehört auch: PaperConnect führt die Strategie-Arbeitskreise auf der eigenen Seite als „connected Partner“. Beide bewegen sich also im selben Branchenumfeld — was die Nähe erklärt, aber nichts über die Eignung des Werkzeugs im Einzelfall aussagt.

Was Sie bei der Bewertung beachten sollten

Die genannte Einsparung „bis zu 50 %“ ist eine Angabe des Anbieters und hängt stark davon ab, wie Ihre Frachtkonditionen heute aussehen. Wer bereits scharf verhandelt hat, hat weniger Hebel als ein Betrieb, der seine Frachtkosten noch nie mit dem Markt verglichen hat.

Unabhängig vom Anbieter lohnt die Frage, die hinter dem Werkzeug steht: Kennen Sie Ihre Frachtkosten je Sendung, je Zone, je Gewichtsklasse — und prüfen Sie Ihre Rechnungen systematisch? Wo die Antwort „nein“ lautet, liegt der eigentliche Engpass, mit Werkzeug oder ohne.

Warum das Thema in den Arbeitskreis gehört

Frachtkosten sind ein typisches Beispiel für eine Kostenstelle, die jeden betrifft, aber selten zur Chefsache wird. Im Arbeitskreis lässt sich offen vergleichen, welche Konditionen, welche Dienstleister und welche Prüfroutinen bei Kollegen tatsächlich funktionieren — vertraulich und konkurrenzfrei. Ob mit einer fertigen Lösung wie dem Frachtmanager oder mit eigenen Mitteln: Transparenz entsteht zuerst durch die richtigen Fragen, dann durch Daten.

Quelle der Produktangaben: paperconnect.de/leistungen/frachtmanager (Stand Juni 2026). Dieser Beitrag ordnet ein öffentlich beschriebenes Angebot ein und stellt keine Kaufempfehlung dar.

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